Testbericht: Ping Pong Allrounder

Das Ping Pong Allrounder bietet grundsätzlich eine hohe Grundkontrolle sowie eine lange Ballkontaktzeit. Beim Anschlag erzeugt das Holz einen etwas dumpfen Ton, was jedoch bei kontrollierten Hölzern normal ist – eine gewisse Grundvibration ist hierbei einzukalkulieren. Zusätzlich sind eher weichere Furniere verbaut. Diese weicheren Furniere machen das Holz für Materialspieler, etwa mit langen Noppen, weniger geeignet, da der Störeffekt der Beläge dadurch geringer ausfällt.

Das Holz ist vorversiegelt, sodass Beläge ohne Probleme häufig ausgetauscht werden können.

Durch seine Vielseitigkeit lässt sich das Holz sehr flexibel einsetzen – etwa in Kombination mit Belägen älterer Generation wie den Donic Coppa/Vario oder der Butterfly Sriver-Serie. Mit derartige Belägen entsteht ein idealer Einstiegs- bzw. Anfängerschläger, der gleichzeitig auch als sehr sicherer Allroundschläger tauglich ist.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Holz mit Belägen zu kombinieren, die einen sogenannten „Trampolin-” bzw. Katapulteffekt erzeugen. Hier empfehlen wir stets etwas härtere Schwämme/Beläge – etwa Desto F1, Acuda S1, Bluestorm Z1/Z2 oder Bluestar A1/A2. Der Grund dafür: Eine Kombination aus weichem Holz und weichem Belag führt unserer Erfahrung nach bei direkten Schlägen wie Konter oder Schuss zu einem „schwammigen” Gefühl, einer zu langen Kontaktzeit und damit zu einem gewissen Kontrollverlust bei der Platzierung.


Testaufbau

Das Holz wurde auf einer Seite mit dem Donic Coppa und auf der anderen Seite mit dem Donic Bluestorm Z1 getestet. Dabei wurde eine Vielzahl von Spielsituationen simuliert: Kontern, Topspin auf Block, Topspin auf Unterschnitt mit anschließendem Topspin auf Block, Aufschlag- und Rückschlagspiel, kurz/kurz spielen sowie Blocken.


Ping Pong Allrounder mit Coppa

In allen Bereichen ist eine deutliche Kontrolle spürbar – das Tempo bleibt dabei überschaubar und die Kombination ist sehr fehlerverzeihend, sei es beim Kontern, Blocken, im Aufschlag-Rückschlag-Spiel oder beim kurz/kurz Spielen. Klar ist auch, dass diese Kombination ohne einen erheblichen Armschwung kaum hohes Tempo erzeugt; ähnlich verhält es sich mit der Rotation.

Diese Kombination ist daher absolut empfehlenswert als erster Vereinsschläger – also als direkten Nachfolger zum Fertigschläger. Viele Spieler tauschen hier nach etwa einem Jahr Spielzeit die Beläge aus, manchmal bereits nach sechs Monaten. Dies hängt natürlich davon ab, wie schnell Fortschritte gemacht werden und wie oft pro Woche gespielt wird.

Ping Pong Allrounder mit Bluestorm Z1

Bei der Kombination spielt sich alles deutlich schneller als mit dem Coppa Belag, doch durch die hohe Grundkontrolle des Ping Pong Allrounders, ist es aber trotzdem eine beherrschbare Kombination. Der Vorteil mit offensiveren Belägen ist, dass man deutlich mehr Rotation/Tempo erzeugen kann, ohne viel Kontrolle zu verlieren. Das Holz ist somit auch für den Einstieg mit katapultigen/Spin-elastischen Belägen geeignet.

Warum die Kombination überzeugt

  • Fehlertoleranz: Das Holz dämpft die enorme Geschwindigkeit moderner Beläge etwas ab. Während ein reines Offensiv-Holz meist kleine Stellungsfehler sofort bestraft, „verzeiht“ diese Kombi mehr.
  • Lerneffekt: Da das Holz eine hohe Rückmeldung gibt, spürst du genau, ob du den Ball richtig getroffen hast. Das ist essenziell, um die Technik für Topspins mit viel Rotation zu verfeinern.
  • Der „Coppa-Vergleich“: Der Donic Coppa ist ein Klassiker mit klassischem Gummi ohne eingebauten Frischklebeeffekt. Der Umstieg auf „katapultige“ Beläge (wie z.B. die den Donic Bluestorm Z1) bringt deutlich mehr Tempo/Rotation, aber durch das kontrollierte Holz bleibt die Flugkurve berechenbar.

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